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Kumbh-Mela
Ponton-Brücken |
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Diese Überbrückungskonstellation reicht für den normalen Verkehr aus, nicht jedoch bei verschärften Anforderungen während einer Mela, denn die Kumbh-Mela kommt nie zur Ruhe, sie bewegt sich immer, Tag und Nacht, 24 Stunden. Ständig ist ein Kommen und Gehen der Badenden und ihr Uferwechsel auf den Pontonbrücken.
Über die Brücken bewegt sich alles, Busse, Versorgungs - LKW, Kamele, Elefanten (verursachen erhebliche Schwankungen) und natürlich Menschen.
Mann kann es nicht
glauben, wenn mann es nicht selbst gesehen hat. Tage vor und Tage nach
dem 24.1. haben die Brücken Millionen Menschen benutzt, Tag und Nacht
in 12er Kolonnen (nebeneinander) sich über die Brücken treiben
lassen. Das Tempo bestimmt die Masse, ein Anhalten ist nicht möglich, jeder wird mitgespült. Um das totale Chaos zu verhindern, gilt Einbahnreglung, die eine Brücke für hinüber die andere für zurück und das Ganze kontrolliert durch die Polizei, die an jedem Brückenkopf eine kleine Station unterhält.Wer trotzdem gegen den Menschenstrom schwimmen will, wird von der Polizei herumgedreht, notfalls mit Gewalt.
Ab August 2000 wurde an den Pontons in einer Feldfabrik gearbeitet. Das Arbeitsgelände liegt auf dem späteren Melagelände. Alles wird in Handarbeit erstellt, mit Ausnahme einer alten hydraulischen Walzmaschine mit der die Teile vorgebogen werden.
Zu Hunderten liegen fertige und halbfertige Pontons umher, dutzendfach stehen die Schweißer an den Röhren, dass die Funken nur so fliegen.
Es hat geklappt, alle 14 Brücken schwimmen im Ganges und der Yamuna. |
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