| Organisation | ||||||||
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Der
Höhepunkt der Maha Kumbh 2001
ist zweifelsohne der Für
diesen Tag werden etwa 20 Mio. Pilger erwartet. Die
ganze Organisation wird vom Uttar Pradesh Goverment organisiert und auch
bezahlt. In Europa nicht möglich ... In Europa wäre
so eine Menschenansammlung mit über 70 Mio. Menschen |
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| 150 im Bus, 50 auf dem Dach ... | ||||||||
3 Räder und 25 Menschen |
Muskelkraft und 7 Menschen |
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| Feldküche
Das Brennmaterial, Holz oder getrockneter Kuhdung, wird selbst mitgebracht, ebenso der "Kochherd", im einfachsten Fall 2 Ziegelsteine oder halt mehr, wenn es komfortabel zugehen soll und die zu bekochende Gruppe größer ist. Das Essen - Reis, Mehl und Gemüse - wird ebenfalls mitgebracht, Fleisch ist verboten. Wasser gibt es auf dem Gelände in ausreichender Menge, dazu wurden extra für das Ereignis 140 Kilometer Wasserleitungen neu verlegt. |
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Die Menschenmassen übernachtenan den "großen Badetagen" im Freien, auf selbst mitgebrachtem Stroh oder nur in eine Decke gewickelt im Sand des Ganges - "bettes".Die Übernachtungskomfortlösung heißt Zelt und ist in den kalten Nächten, bei Temperaturen bis zum Gefrierpunkt, sehr zu empfehlen. Insgesamt sind über 45.000 Zelte aufgebaut, eingeteilt in 11 Sektoren, und verteilt auf 15 km² sandigem Hochwasserbett des Ganges und der Yamuna. |
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Sicherheit dank 50.000 Helfer Für die Sicherheit
der Massen und Lenkung der Menschenströme sind insgesamt 50.000 Helfer
eingeteilt, davon allein 30.000
Polizisten, die in 12 Polizeistationen auf dem Gelände aufgeteilt
sind. |
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17.000 Toiletten im Einsatz
Unglaublich auch die
"Lösung" eines weiteren, sehr wichtigen Problems. Überraschender Weise sind immer wieder "Komforttoiletten" aufgestellt. Porzellanschüsseln wurden in den Sand gestellt, Abwasserrohre zum Ganges verlegt, und das mit fließendem Wasser incl. der Möglichkeit sich die Hände zu waschen. Da habe ich mir manchmal gedacht, wo bin ich hier eigentlich. Inder lassen sich aber ungern reglementieren und die Mehrzahl der Pilger ist offensichtlich Landbevölkerung, d.h. das große Geschäft wird mit Vorliebe im Freien am Fluss im Morgengrauen verrichtet. Warum ich das weiß? Im Morgengrauen habe ich auf die Prozessionen gewartet und als Nebeneffekt konnte ich Tausende von Indern bei "der Arbeit" beobachten, zwangsweise sozusagen.
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Vorsicht Falle ... Ein kleines Erlebnis
am Rande:
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24 Stunden flächendeckende Informationsberieselung Das gesamte Gelände, ist die ganze Nacht beleuchtet und für die Stromversorgung sind ca. 400 km Kabel verlegt und riesige Generatoren in Stellung gebracht worden . An den Strommasten hängen flächendeckend Lautsprecher, an denen rund um die Uhr Durchsagen getätigt wurden, in indischer Lautstärke, d.h. sehr sehr laut. Einen Pilger stört so etwas nicht, nur die empfindlichen Europäer können trotz Ohropax nicht schlafen. Die Durchsagen behandeln zu 90% das Problem "Lost and found". Und zwar geht es hierbei um Personen, die sich auf dem Gelände verloren haben. Andere Durchsagen beziehen sich auf geänderte Abfahrtszeiten von Zügen und Bussen. |
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Nur in Gruppen unterwegs Ein weiteres wichtiges
Thema ist: "wie verliere ich meinen Mitpilger nicht im Gewühl".
Ich habe den Eindruck, dass die überwiegende Mehrzahl der Pilger
vom Lande angereist kommt. Sie wandern mit vorsichtigen Schritten, großen,
dunklen Augen etwas verschreckt durch die Mengen.
Andere Methoden, wie bunte Wimpel an langer Stange, Seil in der Mitte, an dem sich jeder festhält, oder alle Gruppenmitglieder mit gleicher Kopfbedeckung sind nicht so effektiv. Gelagert und gegessen wird ebenfalls in Gruppen, gebadet ebenso, wobei die Nachhut das Gepäck und die ausgezogenen Kleidungsstücke bewachen muß. |
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Nahezu perfekte Organisation Mein ganz persönlicher Eindruck von 14 Tagen Kumbh Mela, eine insgesamt hervorragende Vorbereitung und eine nahezu perfekte Organisation. Ich hätte das im Vorfeld nicht für möglich gehalten. Respekt! |
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